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Neben dem Rennrudern wird seit Bestehen des Steeler
Ruder-Vereins das Wanderrudern betrieben und gepflegt.
Anfänglich diente die Ruhr, von Hagen bis Mülheim, als
Wanderfahrerstrecke. Später wurden auch andere Flüsse befahren.
Schon in den frühen Jahren entwickelte sich der an einem der
schönsten Ufer der Ruhr gelegene Ruderverein Blankenstein als
"Stützpunkt" der Steeler Wanderruderer für Übernachtungen und
gesellige Zusammenkünfte zwischen den Ruderern beider Vereine.
Aber auch näher gelegene Ziele, wie das Gasthaus Grossjung mit
seinen wunderschönen mit Platanen bestandenen Steingarten oder
auch der Baldeneysee, mit seinen vielen Anlegemöglichkeiten,
erfreuten sich großer Beliebtheit unter den Wanderfahrern. 1974
entschloss sich eine Gruppe "Alter Herren" eine Wanderfahrt auf
dem Main, oberhalb von Würzburg, zu unternehmen. Ein Ereignis,
das dann jährlich mit der Befahrung verschiedener deutscher
Flüsse, wie dem Necker, der Mosel, der Saar, der Weser, der
Lahn, der Donau oder der Elbe, wiederholt wurde und in diesem
Jahr sein 33-jähriges Bestehen in ununterbrochener jährlicher
Reihenfolge feiert.
Dienten in den ersten Jahren Gigvierer als Ruderboote, so wurden
mit zunehmender Zeit Ruderbarken als Gefährte genutzt. Diese
hatten den Vorteil, sowohl größere Flüsse gefahrlos befahren zu
können, als auch der Mannschaft eine sichere uns
abwechslungsreiche Position zu verschaffen. Aufgrund der
abwechslungsreichen, stets gegen Ende September stattfindenden
Wanderfahrten, wuchs die Zahl der Teilnehmer von anfänglich zehn
Ruderern auf zwischenzeitlich zwanzig, im Jubiläumsjahr 1999 aus
über dreißig Ruderrecken an. Dies ist eine aussagefähige Ziffer
für die Beliebtheit und den wachsenden Interessengrad der
Wanderfahrten des Steeler Ruder-Vereins.
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